Was sagt die Welt?

Zum Einkaufen, zum Arzt, zur Arbeit, nach Hause… Wir bewegen uns viel durch unsere Welt und doch bemerken wir selten, was um uns herum passiert. Doch gerade kleine Beobachtungen und Begegnungen sind es, die das Leben spannend machen! Einige dieser kleinen Momente möchten wir hier beschreiben.

MÜNCHEN 5:00 UHR

Vogelstimmen am Morgen
Klangvielfalt
aus weitem Raum

C.S. Spielclub Frauen aus aller Welt

Tannenzapfen

Blomb – sanft gelandet, auf der Waldwiese am Waldesrand.
Dort liegt jetzt der Tannenzapfen. Es nieselt. Es wird Nacht und es nieselt weiter. Es wird Morgen: kalt und nebelig ist es. Um die Mittagszeit wird es endlich etwas heller. Sonnenlicht kommt, das jetzt im Dezember so rar ist.
Menschen aus der Stadt kommen, die das Sonnenlicht suchen. Menschen mit und ohne Hunde.

Ein Hund findet den Zapfen, fasst ihn mit seinen Zähnen – kaut – vorsichtig, denn so ein Zapfen ist stachelig. Und läuft davon – mit weiten Sprüngen, seine Beine weit in die Luft werfend.

Ein Pfiff – der Hund bleibt stehen – wendet den Kopf – kommt zurück und setzt sich vor seinen Menschen. Der nimmt ihm den Zapfen ab und wirft ihn, nein – täuscht – der Hund springt, schaut, wendet den Kopf, sucht – der Mensch wirft – und der Hund rennt mit weiten Sprüngen hinterher. Er fasst den Zapfen vorsichtig – und zurück, schwanzwedelnd, den Blick voller Erwartung auf seinen Menschen gerichtet.

Das Spiel wiederholt sich:

ein Mal
zwei Mal
drei Mal

Dann ein Wurf in den Wald – der Hund hinterher – mit gesenkten Kopf schnaubend im weichen Waldboden wühlend – hier und dort mit der Nase im Laub suchend.

Ein Pfiff – der Hund bleibt stehen – wendet den Kopf. Dann durchsucht er weiter schnaubend das Laub.
Wieder ein Pfiff – der Mensch ist weit weg – zu weit! Jetzt folgt der Hund   dem Ruf seines Menschen mit weiten Sprüngen.

Die Samen sind aus dem Zapfen gefallen. Sie liegen in der weichen Walderde und warten…

Spielclub Frauen aus aller Welt

Die Frau

Auf einer Brücke habe ich eine Frau gesehen. Sie hatte ein unbeschreibliches Lächeln auf dem Gesicht. Sie hat nur dagestanden und die Umgebung auf sich einwirken lassen: das Wasser, die Pflanzen, die Konzerthalle auf der anderen Seite. Sie hat mir wieder gezeigt, dass man das Leben genießen muss und Bestandteile wertzuschätzen.

Gorka Spielclub Jugend

WAS KÖNNEN KINDER BESSER ALS ERWACHSENE?

Lange wach bleiben, natürlich! Mama und Papa schlafen abends auf der Couch nämlich immer ein, wenn wir meine Sendung anschauen! Sie sollten sich Wasser in die Augen sprühen, um wach zu bleiben.

Kinder können außerdem besser Dinge kaputt machen, besser Flöte spielen und besser lachen. Sie können auch besser tanzen, singen und malen.

Aus dem Projekt „Fliegende Kamele und andere Geschichten“ für Kinder von 6 bis 12 Jahre

WIE WAR DIE LETZTE WOCHE?

Karla war Schlitten fahren und ist in den tiefen Schnee gefallen. Das war ganz kalt.

Julika wurde aus vielen Zoom-Konferenzen rausgeworfen, das war richtig blöd.

Enya hat zwei Schneemänner gebaut, Olaf und Olivia. Und einen Schneeberg, auf dem sie dann Schlitten gefahren sind.

Sebastian hat eine Lego-Forscher-Station aufgebaut und sich überlegt, wo sie sein soll. Schlitten fahren war er auch und er hat seiner Hyazinthe beim Wachsen zugesehen.

Bahar hatte viele blöde Hausaufgaben.

Aus dem Projekt „Fliegende Kamele und andere Geschichten“ für Kinder von 6 bis 12 Jahre