HANNAH UND CROW FLIEGEN ZUM MOND – Kapitel 2: Die Reise zum Mond

Während der Reise spielen Hannah, Crow und Leon Spiele. Sie haben “MauMau”, “Uno”, “Memory”, “Codenames”, “Stadt, Planet, Vollpfosten”, “Monopoly” und “Activity” dabei. Als sie alle Spiele gespielt haben, werden sie hungrig. Zu Essen gibt es Burger mit Pommes, die sie zuerst im Triebwerk der Rakete aufwärmen müssen, dazu eine Tube grünen Salat. Als Nachspeise essen sie Äpfel mit Pudding. Die Reise zum Mond dauert mit Anti Schwerkraft Modul ungefähr eine Woche.

Da die Eltern von der Reise zum Mond nichts wissen, machen sie sich Sorgen und beginnen nach Hannah und Crow zu suchen. Doch die Kinder haben ein Schnurtelefon zuhause auf den Tisch gelegt, das andere Ende haben sie dabei, damit sie mit den Eltern kommunizieren können. Außerdem haben sie einen kleinen Zettel geschrieben, dass das Telefon mit Hannah und Crow verbunden ist und sie nur an der Schnur ziehen müssen, um zu telefonieren. Als die Eltern also zum Mittagessen gehen wollen, finden sie das Telefon mit dem Notizzettel und der Schnur auf dem Tisch. Unverzüglich rufen die Eltern Hannah und Crow an. Der Vater schimpft die Kinder, weil sie ohne Erlaubnis weggeflogen sind. Als er ins Telefon schreit, reißt plötzlich die Schnur und die Verbindung bricht ab. Die Mutter schimpft den Vater, weil er das Schnurtelefon kaputt gemacht hat und sie nicht mehr reden können. Sie versuchen alles, um die Verbindung wiederherzustellen.

In der Zwischenzeit ist die Reisegruppe schon fast auf dem Mond angekommen. Bei der Landung stoßen sie am Mond an. Aufgrund des starken Aufpralls geht plötzlich die Rakete kaputt, doch die Kinder schaffen es rechtzeitig abzuspringen. Die Rettungskapsel hat den Aufprall überlebt, sie war nämlich in eine Glaskugel verpackt. Aber sie ist in einen Mondkrater gefallen. Sie müssen sie also herausholen. Zum Glück haben sie die Schnur des kaputten Schnurtelefons noch dabei. Daraus binden sie ein Lasso und werfen es 12 Mal in den Krater, aber es klappt einfach nicht. Sie sind sich sicher, dass es auch beim nächsten Wurf nicht klappt, denn die 13 ist eine Unglückszahl. Aber tatsächlich klappt es ausgerechnet beim 13. Mal. Mit viel Kraft und Spucke ziehen sie die Rettungskapsel aus dem Krater. Die Glashülle ist zwar kaputt, aber die Kapsel selbst ist fast noch ganz, es ist nur eine Schraube locker. Da sie die Verschlüsse der Glaskapsel aus  Schraubenschlüsseln gemacht haben, kann Leon die Rettungskapsel schnell wieder reparieren können. 

Aber bevor sie zurückfliegen, wollen sie auf dem Mond noch etwas forschen. Zur Sicherheit nehmen sie die Kamera von der Raktenspitze mit. 

Sie laufen über den ganzen Mond und schauen, ob es etwas gibt, wo sie übernachten können. Dabei stoßen sie auf einen Mechanismus mit gefrorenem Wasser. Wenn sie es schaffen ihn zu aktivieren, entsteht eine Sauerstoffatmosphäre auf dem Mond. Vorsichtig betreten sie die Eisfläche. Als sie sich sicherer fühlen, hüpfen sie vorsichtig. Dabei sackt das Eis zusammen und es bläst ganz viel Luft darunter raus. Beim zweiten Sprung bricht das Eis, aber darunter ist kein Wasser. Der Sauerstoff, der sich darunter befand verteilt sich in der Atmosphäre und Hannah und Crow können ohne Schutzanzug auf dem ganzen Mond atmen. 

Mit ihren Einrädern fahren Crow, Leon und Hannah durch die Krater. Am Anfang sind sie etwas unsicher, aber mit ein bisschen Übung schaffen sie es. Da der Mond aus Gold und Silber ist, kann man recht gut darauf fahren.  Zwischen den Kratern verlaufen Straßen. An einer Stelle finden sie eine Rakete. Hannah und Crow betreten die Rakete. Noch während Hannah nach Leon ruft, damit er auch in die Rakete kommt, schießt diese los und landet auf einem anderen Mond. Das passiert ihnen ganze 79 Mal, bis sie wieder auf dem ersten Mond bei ihren Einrädern landen. Leon ist sehr erleichtert, dass Hannah und Crow wieder gesund zurück sind. Er ist sehr überrascht, als Hannah ihm von jedem Mond ein Foto zeigt. Beim Bilder anschauen bleiben Leons Hände an der Kamera kleben. Er versucht, seine Hände mit viel Kraft von der Kamera zu lösen, dabei fällt die Speicherkarte heraus und fliegt einfach davon. Denn auf dem Mond ist nur eine ganz leichte Anziehungskraft, sodass nur wirklich schwere Sachen am Boden bleiben. Wenn Menschen sich vom Boden abstoßen, fliegen auch sie weg. Schnell bindet sich Leon das Seil um den Bauch. Hannah und Crow halten sich am anderen Ende fest. Er springt hoch und schnappt sich mit den Fingerspitzen die Speicherkarte der Kamera. Sofort packen sie die Kamera weg, damit sie nicht nochmal verloren geht.  

Langsam bekommen sie Hunger. Sie gehen zurück zu den Resten ihrer Rakete. Dort fliegen viele Sachen in der Luft herum. Zum Beispiel ganz viele Klöße, Schweinebraten und die Soße blubbert einfach in der Gegend herum. Sie müssen sie mit einer Dose einfangen. Dann essen sie alles auf. Als sie satt sind, schauen sie sich auf einer Nebelwolke alle Bilder an und schlafen ein. 

Entstanden innerhalb des Projektes „Fliegende Kamele und andere Geschichten“, ein Projekt im Rahmen von Kultur macht stark – Zur Bühne

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